Nachlese der 23. Seedorfer Filmtage

23. Seedorfer Filmtage am 7. und 8. November 2014
Die Filmtage begannen am Freitag um 19.00 Uhr traditionell mit der Kurzfilmrolle 2014. Kameramann und Regisseur Claus Oppermann zeigte Filme verschiedener junger Autoren mit einem Bezug zu Schleswig-Holstein. Wie bereits in den Jahren davor wurden auch dieses Mal  Streifen junger Filmemacher vom Landesverband Jugend und Film vorgeführt. Die anwesenden Zuschauer beteiligten sich lebhaft an der von Oppermann mit launigen Worten moderierten Diskussion. Amateurfilmer konnten an diesem Abend wertvolle Tipps mit auf den Heimweg nehmen. Leider begann die Veranstaltung etwas verzögert. Der clubeigene Player konnte die von Oppermann selbst gebrannten DVDs nicht erkennen. Erst nachdem ein zweiter Player zum Einsatz kam, konnte die Vorführung richtig starten.

Frühzeitig am Samstag begann der mit Spannung erwartete Wettbewerb um den begehrten Seedorfer Ritter. Zur Aufführung gelangen 15 nichtprofessionelle Filme unterschiedlicher Kategorien norddeutscher Filmamateure. Die Spieldauer der einzelnen Videofilme reichte von 7 bis 29 min. Die Höchstgrenze von 30 Minuten durfte dabei nicht überschritten werden. Nach der Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden der arge torhaus-film Gerd Niemeck gab Bürgermeister Gerd Lentföhr seiner Freude Ausdruck, dass diese traditionellen Filmtage in Seedorf stattfinden. Er dankte der arge für ihr Engagement und eröffnete dann den Wettbewerb.

Für die rund 60 Zuschauer gab es ein breites Angebot an Reportagen, Dokumentar-, Reise- und Naturfilmen. Auch ein Spielfilm fand den Weg nach Seedorf. Nach jedem Filmblock gab es wie immer eine Befragung der Autoren zu ihren Filmen. Dabei entlockten die abwechselnd eingesetzten Moderatoren Angelika Theiß-Ledermann, Fred Freitag, Bernd Trebesius und Klaus Lienau den Filmemachern so manch eine Hintergrundinformation. Auch das Publikum durfte sich beteiligen. Auf diese Weise konnten viele der anwesenden Hobbyfilmer Anregungen für die eigenen Werke mit nach Hause nehmen. Die Vorführtechnik lag in den bewährten Händen Von Winfried Lampert und Gerd Niemeck.

In den Pausen versorgten Damen des Clubs die Gäste mit belegten Brötchen, Kaffee und Kuchen. Das Mittagessen wurde wie immer im hauseigenen Restaurant Gewölbekeller eingenommen.

Gegen 17.00 Uhr versammelte man sich dort wieder, um das Urteil der Laienjury entgegen zu nehmen. Denn auch das ist Tradition, dass ein Gremium aus filmischen Laien den besten Film auswählt. In diesem Jahr entschieden Brigitte Bartels (Bujendorf), Helga Hagedorn (Schönwalde) und Jürgen Bartels (Eutin), welcher Autor den einzigen Preis, den Seedorfer Ritter in Empfang nehmen sollte. Die Wahl fiel wohl nicht ganz leicht aus, denn die Jury brauchte recht lange, um zu einem Ergebnis zu kommen. Bester Film und somit Gewinner des Seedorfer Ritters wurde der Streifen „Stadtbäche neu beleben“ des Hamburgers Heribert Schmidt. Dieser gewann den Ritter bereits zum zweiten Mal (1994:  „Zwischen Besenheide und Wacholder“). Bürgermeister Gerd Lentföhr überreichte dem freudestrahlenden Sieger schließlich den verdienten Preis (siehe Fotos).

Mit einem abendlichen gemütlichen Beisammensein klang der Tag aus. Die arge torhaus-film bedankt sich beim Ehepaar Wittwer für die kostenlose Benutzung der historischen Räumlichkeiten im Herrenhaus, und bei dem Pächter der Gastronomie, Christian Pätow, für die freundliche Unterstützung und Bewirtung.

Lieber Besucher dieser Homepage: Wenn Sie auch ein nichtprofessioneller Filmemacher sind, sollten Sie sich gern mit einem ihrer Filme bei uns vorstellen. Einzige wirkliche Bedingung: Sie müssen am Tag der Vorführung anwesend sein. Näheres erfahren Sie bei einem unserer Ansprechpartner.